Notgroschen für alle Fälle

Was ist ein Notgroschen? Wie groß könnte dieser sein? Warum sollte man einen Notgroschen haben?
Hier erfährst du Näheres …

Was ist ein Notgroschen?

Ein Notgroschen ist deine Versicherung für unvorhergesehene Ereignisse. Es handelt sich hier um deinen eigenen Sparfond für Notfälle.

Deine Versicherung bei Notfall

Dein Notgroschen soll dir über eine bestimmte Zeit über die Runden helfen bei Ausfall deines Einkommens. Empfohlen werden mindestens 4 – 6 Monate. d.h. dass du über diesen Zeitraum finanziell alle deine Ausgaben abdecken kannst. Du kannst dir natürlich deinen Zeitraum frei wählen. Es gilt: Je länger deine Zeitperiode desto besser bist du finanziell aufgestellt.

So berechnest du deinen Sparfond

Im Grunde ist es ganz einfach: Summiere deine monatlichen Fixausgaben – multipliziere dies mit dem gewünschten Zeitraum = deine Summe für deinen Notgroschen.

Hier ein Beispiel

Liste der möglichen Fixkosten:

  • Miete ; €350
  • Lebensmittel ; €200
  • Versicherungen inkl. Auto ; €150
  • Sprit ; €150
  • Kreditrate ; €250
  • Handy, Internet ; €60
  • Fitnesstudio ; €35
  • Diverses ; €100

Fixkosten summiert: €1295 pro Monat

Dein Notgroschen zb. für 4 Monate: Fixkosten (€1295) x 4 Monate = €5180

Aufbau deines Notgroschens

Die errechnete Summe ist viel Geld und du fragst dich sicher wie du diese Summe sparen sollst. Zweifle nicht an dir sondern fang einfach an den Notgroschen aufzubauen. Die Zeit ist hier nachrangig. Hauptsache du beginnst damit um in Notzeiten über die Runden kommen zu können.

Von Vorteil ist, wenn dein Notgroschen seperat von deinem Sparkonto angelegt ist. In diesem Falle ist gewährleistet, dass du ihn nicht für andere Zwecke missbrauchst. Dein Sparfond sollte auch kontinuierlich VOR deinem Sparkonto erweitert werden. Zuerst Notfallbedürfnisse decken – danach für etwaige Ausgaben sparen.

Besser schlafen mit Sparfond

Hast du erstmal begonnen deinen Notgroschen zu befüllen und ihn an den errechneten Betrag aufgefüllt, wirst du mit Sicherheit einen angenehmeren Schlaf haben. Im Unterbewusstsein ist dann gespeichert, dass auch bei ungewollten Ereignissen deine Fixkosten auf den geplanten Zeitraum gedeckt sind. Hier hast du dann genug Zeit um auf die Umstände zu reagieren und dir wieder das gewünschte Einkommen aufzubauen.

Lass mich wissen was du von einem Notgroschen für alle Fälle hälst.

2 Kommentare zu „Notgroschen für alle Fälle

  1. Ich bin ein großer Fan des Notgroschen oder „Emergency Funds“. Wie du schon sagst, schläft es sich damit bedeutend besser und man fühlt sich auch in seinem Job nicht mehr so gefangen (man könnte je jederzeit gehen).
    Allerdings finde ich 3 Monatsausgaben für völlig ausreichend, weil:
    – während wir als Angestellte arbeiten, zahlen wir jeden Monat in die Arbeitslosenversicherung ein
    – verlieren wir nun unseren Job haben wir ein Anrecht auf Arbeitslosengeld (was durch diese Versicherung finanziert wird)
    – wenn wir aber zu viele Rücklagen haben, müssen wir diese erst aufbrauchen
    Das kostet uns also doppelt Geld. Darum habe ich für mich entschieden, dass 3 Monatsausgaben völlig ausreichend sind. Jeden Cent mehr kann ich anderweitig verwenden bzw. investieren 🙂

    Liken

    1. Die Zeitspanne sollte sich natürlich jeder für sich selbst wählen.
      Hauptsache ist, dass man sich in Notzeiten keine Gedanken machen muss bezüglich den Fixkosten. 🙂

      Gefällt 1 Person

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